Frankreich im Oktober 2017, Zentralmassiv und Alpen

Im Herbst war ich einer Einladung von Tom gefolgt. Er verbrachte einige Tage an der Ardeche. Ich hatte so etwas die letzten Jahre immer vermieden. Bei mehreren Tagen an einem Ort befürchtete ich einen Lager Koller zu bekommen. Ich machte mich Samstag Morgen also auf den Weg nach Vallon Ponte Arc. von der Anfahrt gibt es nicht viel zu berichten da ich alles in einem Rutsch über Autobahn abspulte. Nach der Ankunft ging es erst mal einkaufen da wir eigentlich jeden Abend grillen wollen.

Am nächsten Morgen ging es dann erst mal in die Berge um einen Schlenker ans Meer zu machen. Bei herrlich Temperaturen um die 27 Grad genossen wir den Tag in vollen Zügen.

Nach einem Langen Abend…. diese sind eigentlich immer die Besten machten wir uns nach einem guten Frühstück mit Rührei und Speck wieder auf um mit unserem Mopeds heute wieder die Gegend unsicher zu machen. Wir fuhren grob Richtung Mont Vetoux, immer der Nase nach. Unterwegs kaufte ich bei einem Straßenhändler ein Glas Lavendel Honig, das sich dann während der Fahrt, in meinem Topcase über meine Rukka Unterziehjacke ergoss.. Lecker! Ein anschließendes waschen half auch nichts mehr. Die Jacke, bzw Funktion war hinüber. Verluste hat man immer mal 😉 . Trotz dieses Missgeschickes war es ein genialer Tage der wieder am Grill endete.

Für Tom wurde es Langsam Zeit die Heimreise anzutreten, die Pflicht rief nach ihm bis zur Ardeche :-).

Nachdem Tom weg war kam Romano, ein Pfälzer genau wie Ich. Also „Partnertausch im Tourenhaus“

An der Fahrerei änderte sich nichts, nur an den Abenden…. Romano trinkt keinen Alkohol. Also musste ich die ganzen Bierreserven alleine trinken. An nächsten Tag fuhren wir grob Richtung Tarn Schluchten und nahmen so gut wie jede kleine Straße mit.

 

Die Letzte Nacht an der Ardeche kam dann doch viel zu schnell. Richtung Vercors, Col de la Machine, ging es am Morgen los. Das Ziel sollte Briancon sein, was sich später als fast unerreichbar darstellte. Die Straße von Grenobel Richtung Briancon war gesperrt. Also fuhren wir an diesem Tag gute 500 Km bis zum Ziel, Ironbut lässt grüßen. Trotz allem war es super Tag.

 

Früh am Morgen Starten wir unsere Bikes und fuhren zügig Richtung Galibier, das erste Ziel für Heute. Morgens kurz vor 9 Uhr waren wir die ersten oben. Ein Strammer, eiskalter Nordwind empfing uns auf dem Gipfel, Den Helm habe ich lieber auf dem Kopf gelassen. Das Thermometer zeigte frostige 1 Grad… Unser Weg führte uns Heute noch nach Bourg en Bresse zu unsere letzten Übernachtung auf der Tour.

 

Am nächsten Morgen erwartete uns dicker Nebel. Der letzte Tag begann Nass und Kalt. Keinen dieser Tage wollte ich vermissen, es war mal wieder herrlich so kurz vor dem Winter unterwegs zu sein. Die Akkus vollzutanken bevor das Schmuddel-Wetter los ging.

 

Mein Dank geht nochmal an Tom und Romano für die schönen Tage. Mit euch jederzeit gerne Wieder….

 

 

 

Der Weg ist das Ziel, the end of the road is just the beginning